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Bereits um die Jahrhundertwende (1898) wurde das Unternehmen
Eduard Niedermeier Landshut e.K. von Vater und Sohn, Peter und Eduard Niedermeier als kleine
Rundholzhandlung (Schwerpunkt Fichte), mit lokaler Ausrichtung gegründet.
In jenen Anfangstagen musste von den 4 damaligen
Mitarbeitern noch sämtliches Rundholz bei den vielen kleinen
Sägewerken rund um die Kreisstadt Landshut mit dem Pferdefuhrwerk
angeliefert werden.

Grössere Distanzen als 20 km konnten mit einem normalen
Pferdefuhrwerk nicht bedient werden. In den Jahren zwischen den beiden
Weltkriegen wurde nach dem Tode von Peter Niedermeier der Handel mit
Nadelhölzern sukzessive zurückgefahren.

Eduard Niedermeier Landshut e.K. belieferte nun aber bereits Furnierfabriken in ganz
Deutschland mit den ersten reinen Ladungen Laubrundhölzern in
Furnierqualität (insbesondere Nussbaum). Dies wurde möglich durch die
stetig weitere Verbreitung von Bahnwaggons und Gleisanschlüssen in der
Holz- und Furnierwirtschaft. Das Einsammeln der einzelnen Stämme, sowie
die stetig steigenden Waggonverladungen besorgten zu dieser Zeit bereits 2
schwere LKWs. Das nötige Wissen und Know-how wurde Eduard Niedermeier von
dem Furnierfabrikanten Heinrich Jakob vermittelt.
Nach dem plötzlichen Tode von Eduard Niedermeier im
Jahre 1949 wurde Eduard Niedermeier Landshut e.K. bis 1956 interimsmässig von seiner Ehefrau Maria
Niedermeier weitergeführt. Der heutige Inhaber und
Geschäftsführer Rudolf Niedermeier wurde im Jahre 1956
Miteigentümer und bereits 1960 Alleininhaber von Eduard Niedermeier Landshut e.K. |